
Zudem lernt das System, wie einzelne Personen am besten begreifen. Die eine Person liest lieber Texte, die andere schaut lieber Videos. Die Werkzeuge können sogar Rollenspiele durchführen und den Wettbewerb unter Kollegen anspornen. Das demokratisiert Expertenwissen auf eine völlig neue Weise.
Für Unternehmen lohnt sich das finanziell. Verantwortliche berichten nicht mehr nur, wie viele Leute ein Video geschaut haben. Sie belegen stattdessen, wie sich die digitale Hygiene im Betrieb verbessert. Wer ständig Fehler macht, bekommt individuelle Hilfe. So lässt sich direkt nachweisen, dass das Training die Zahl der echten Sicherheitsvorfälle senkt.
Aristoteles sagte einmal: „Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist also keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“ Genau hier setzt das Human Risk Management an. Es verändert Gewohnheiten. Wäre Aristoteles heute Sicherheitschef, würde er diesen logischen Schritt sicher befürworten. (jm)
