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Im Juli 2025 sorgte ein Ransomware-Angriff für verheerende Folgen bei Ingram Micro: Die Logistik des IT-Distributors wurde eine Woche lahmgelegt – davon betroffen war nicht nur der Hauptsitz in den USA, sondern auch der Standort in Deutschland.
Nun hat sich herausgestellt, dass dabei auch sensible Daten abgeflossen sind. Wie Ingram Micro in einer Pflichtmitteilung an US-Behörden bestätigt, sind davon mehr als 42.000 Personen betroffen. Die Täter sind demnach an Informationen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern sowie Bewerbern gekommen.
Neben Stammdaten wie Namen und Kontaktinformationen wurden dabei auch Geburtsdaten, Ausweis- und Sozialversicherungsnummern offengelegt. Zudem wurden Unterlagen aus Bewerbungsverfahren und Mitarbeiterbeurteilungen entwendet. Der IT-Distributor beschäftigt weltweit rund 23.500 Mitarbeiter.
