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Seit Anfang Dezember gilt die EU-Sicherheitsrichtline NIS2 auch in Deutschland. Rund 29.500 Unternehmen sind dadurch verpflichtet, sich als NIS-2-Einrichtungen zu registrieren und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhebliche Sicherheitsvorfälle zu melden. Vor diesem Hintergrund hat das BSI ein neues Portal entwickelt, das gebündelte Informationen und Hilfestellungen bietet.
BSI-Portal soll Austausch erleichtern
Das BSI-Portal basiert auf einer Cloud-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS) und soll sukzessiv zu einer Informations- und Austauschplattform mit Echtzeit-Daten und aktuellen Analysen für schnelle Reaktionsmöglichkeiten ausgebaut werden.
„NIS2 sorgt dafür, dass wichtige und besonders wichtige Einrichtungen sowie die gesamte Bundesverwaltung ihre Cyberresilienz effektiv und effizient stärken. Um diesen und weitere Prozesse komfortabel und unbürokratisch zu gestalten, haben wir das BSI-Portal als One-Stop-Shop konzipiert“, erklärt BSI-Präsidentin Claudia Plattner. „Es soll den sicheren und zielgerichteten Austausch relevanter Cybersicherheitsinformationen zwischen Unternehmen, Behörden und Institutionen erleichtern.“
